Kreativität für schönes Interieur

Kreativität für schönes Interieur
Zahlen & Fakten

Standorte: Hamburg, Kiel

Mitarbeiter: 6

Gründung: 1993

Kontakt

Büro Hamburg

Bei den Mühren 88
20457 Hamburg

Tel. + 49 (0)40 3690 1873

Fax + 49 (0)40 3690 1875

Mail: mail@muellerromca.de

Über den Tellerand

Die Technische Universität Hamburg Harburg (TUHH) ist eine der jüngsten und gleichzeitig erfolgreichsten Universitäten in Deutschland. Gegründet im Jahre 1978 mit dem Ziel, den Strukturwandel in der Region Süderelbe zu fördern, bietet sie heute eine Vielzahl technischer Studiengänge und Forschungsmöglichkeiten an, auch im Bereich Luftfahrttechnik.

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Industriedesign für Flugzeugkabinen

müller/romca Industrial Design ist im Jahr 1993 gegründet worden und ausgewiesener Ideenentwickler für Transportdesign, mit einer Reihe von Projekten für Caravans, Forschungsschiffe, Yachten, Straßenbahnen und Flugzeuge. Die Firma ist in Hamburg und Kiel angesiedelt und beschäftigt im Jahr 2012 sechs Mitarbeiter, die ihre Ausbildung überwiegend an den Hochschulen im Norden Deutschlands absolviert haben.

Ein Beispiel für die erfolgreichen Entwicklungsaktivitäten von müller/romca Industrial Design ist der Entwurf von Flugzeugkabinen und entsprechenden Einrichtungsdetails. Das Unternehmen hat die Raumorganisation sowie die Gestaltung der Waschräume für die gesamte Airbus-Langstreckenflotte und die First-Class-Badezimmer für die Lufthansa-A380-Flotte übernommen. Für die Deutsche Lufthansa entwickelte das Büro darüber hinaus die neue First-Class-Kabine für deren Boeing B747-400. Das Unternehmen erhielt für die Entwicklung von platzsparenden und komfortablen WC-Lösungen den Crystal Cabin Award 2008, den Hamburger Innovationspreis für Kabinenprodukte. Jüngst hat müller/romca das Innendesign für den Hamburg-Köln-Express, der seit dem Sommer 2012 als Wettbewerber zu den Zügen der Deutschen Bahn unterwegs ist, entwickelt.

Jens Romca sieht eine Reihe von Herausforderungen. Für relativ kleine Unternehmen, wie sie recht häufig in der Kreativwirtschaft zu finden sind, ist beispielsweise der hohe finanzielle Aufwand für Vorentwicklungen im Rahmen von Wettbewerben nur schwer zu erbringen. Die Unternehmen müssen deshalb eine hohe Risikobereitschaft mitbringen. Verbesserungspotenziale in der Ausbildung zum Industriedesigner stellt er für die Hochschule für Bildende Künste in Hamburg fest, beispielsweise durch den Ausbau des Praxisbezugs des dortigen Studiums. Die Kieler Muthesius Kunsthochschule ist hier mit einer stärkeren Praxisorientierung weit besser aufgestellt. Zudem stellt die Internationalisierung die Branche vor erhebliche Herausforderungen, weil es für kleinere Unternehmen schwierig ist, den Zugang zu internationalen Märkten aufzubauen. Gleichwohl war müller/romca aber bereits für eine chinesische Fluglinie tätig.

Quelle: HWWI 2012